Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr, Heidelberg
- 1930 geboren in Frankfurt/Main
- 1949 – 1954 Studium der Psychologie, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte an den Universitäten in Frankfurt und Bonn
- 1954 Promotion Dr. phil (Psychologie) Universität Bonn
- 1954 – 1960 Forschungsassistentin
- 1960 – 1968 Wissenschaftl. Assistentin, Inst. für Psychologie, Universität Bonn
- 1967 Akademische Rätin
- 1968 Habilitation an der Phil. Fak. Univ. Bonn; Venia für Psychologie
- 1972 – 1975 Lehrstuhl für Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Univ. Köln
- 1975 – 1986 Lehrstuhl für Psychologie an der Universität Bonn
- 1986 - 1995 Lehrstuhl für Gerontologie an der Universität Heidelberg
- seit 1987 Honorarprofessorin an der Universität Bonn
- 1987 Ehrendoktor der Universität Fribourg, Schweiz
- Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- 1988 – 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit
- 1991 erneute Übernahme der Leitung des Instituts für Gerontologie, Univ. Heidelbg.
- 1991 – 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1992 – 1994 stellvertr. Vorsitzende der Enquète-Kommission „Demografischer Wandel“ des Deutschen Bundestages
- 1994 -1998 Mitglied und Wiss. Beirat der Enquète Kommission „Demographischer Wadel“
- 1994 Verleihung der Großen Universitätsmedaille der Universität Heidelberg
- 1994 Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der mathematisch-naturwissen-schaftlichlichen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- 1999 Wahl ins Kuratorium des Instituts für Biomedizinische Alternsforschung
- 1995 Berufung zur Gründungsdirektorin des DZFA (Deutsches Zentrum für Alternsforschung an der Univ. Heidelberg)
- Verleihung des großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- 1995 - 1998 Akademische Direktorin des DZFA
- 1997 - 1998 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
- 1998 Ernennung zum korrespondierenden .Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
- 1998 Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
- 1998 Emeritierung Universität Heidelberg
- 2000 Berufung als Professorin auf den Marie Curie-Lehrstuhl der Europa-Universität in Yuste/Spanien
- 2002 -2003 Mitglied der „Herzog-Kommission: Soziale Sicherungssysteme“
- 2003 Preis des BdP (Bund Deutscher Psychologen) für das Lebenswerk auf dem Gebiet der Alternsforschung („Großer Georg Gottlob-Preis“)
- Ehrenmitglied vieler europäischer und außereuropäischer wissenschaftlicher Gesellschaften für Psychologie und für Gerontologie/ Geriatrie
- Zahlreiche Bücher; über 800 Veröffentlichungen in Handbüchern und wissenschaftlichen Fachzeitschriften (darunter die "Psychologie des Alterns",10. Auflage (2003 neu bearbeitet); 1. Auflage 1972 - übersetzt in Holländisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch und Japanisch.
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